Magengeschwür beim Pferd: Symptome, Ursachen und was jetzt wichtig ist
Ein Pferd frisst schlechter, wirkt beim Putzen oder Satteln empfindlicher, ist im Training weniger leistungsbereit oder zeigt immer wieder leichte Koliksymptome. Schnell fällt dann der Verdacht: Hat mein Pferd ein Magengeschwür? Tatsächlich kommen Magenschleimhautveränderungen bei Pferden vor – die möglichen Anzeichen sind jedoch oft unspezifisch und können zahlreiche andere Ursachen haben.
Wer sich grundsätzlich mit einem empfindlichen Pferdemagen, Fütterung und magenfreundlichem Management beschäftigen möchte, findet ergänzend auf unserer Infoseite zum sensiblen Pferdemagen → eine kompakte Übersicht.
Wichtig ist vor allem: Ein Magengeschwür lässt sich nicht anhand einzelner Verhaltensweisen oder Symptome sicher erkennen. Besteht ein begründeter Verdacht, gehört die Abklärung in tierärztliche Hände.
Was ist ein Magengeschwür beim Pferd?
Der Pferdemagen besteht aus verschiedenen Bereichen. Der obere, sogenannte squamöse oder drüsenlose Teil besitzt einen anderen Schutz gegenüber Magensäure als der darunterliegende Drüsenmagen.
Deshalb spricht die Tiermedizin heute nicht einfach nur von „dem Magengeschwür“, sondern fasst verschiedene Erkrankungen unter dem Begriff Equine Gastric Ulcer Syndrome – kurz EGUS zusammen.
Dabei werden vor allem zwei Formen unterschieden:
ESGD – Equine Squamous Gastric Disease
Hier befinden sich die Veränderungen im drüsenlosen oberen Teil des Magens.
EGGD – Equine Glandular Gastric Disease
Hier ist die Schleimhaut des Drüsenmagens betroffen.
Diese Unterscheidung ist wichtig. Entstehung, Risikofaktoren und Behandlung können sich unterscheiden. Deshalb ist es wenig sinnvoll, jedes Pferd mit einem vermeintlich „empfindlichen Magen“ nach demselben Schema zu behandeln.
Warum ist der Pferdemagen besonders empfindlich?
Pferde sind von Natur aus darauf ausgelegt, über viele Stunden des Tages kleinere Mengen rohfaserreichen Futters aufzunehmen.
Der Pferdemagen produziert kontinuierlich Magensäure. Regelmäßiges Kauen und die Aufnahme von Raufutter spielen deshalb eine wichtige Rolle für die natürlichen Abläufe im Magen. Problematisch können beispielsweise längere Fresspausen, bestimmte Fütterungsbedingungen, intensive Belastung oder andere Stressfaktoren sein.
Das bedeutet jedoch nicht, dass jedes Pferd unter ungünstigen Bedingungen automatisch ein Magengeschwür entwickelt. Meist wirken mehrere Faktoren zusammen.
Magengeschwür beim Pferd: Welche Symptome können auftreten?
Genau hier wird das Thema schwierig.
Es gibt kein einzelnes Symptom, an dem Pferdehalter ein Magengeschwür zuverlässig erkennen können.
Mögliche Auffälligkeiten können beispielsweise sein:
- verminderter oder wechselnder Appetit
- schlechtere Futteraufnahme
- Gewichtsverlust oder schlechter Körperzustand
- wiederkehrendes leichtes Bauchunwohlsein oder Koliksymptome
- Leistungsabfall
- verändertes Verhalten oder erhöhte Reizbarkeit
- allgemein verändertes Wohlbefinden
Das Problem: All diese Anzeichen können auch bei zahlreichen anderen Erkrankungen und Problemen vorkommen.
Ein Pferd mit Rückenschmerzen kann beispielsweise beim Satteln empfindlich reagieren. Leistungsabfall kann orthopädische, muskuläre, respiratorische oder viele andere Ursachen haben. Appetitveränderungen können wiederum mit Zähnen, Fütterung, Schmerzen oder anderen Erkrankungen zusammenhängen.
Deshalb sollte aus einem einzelnen Anzeichen niemals vorschnell die Diagnose „Magengeschwür“ abgeleitet werden.
Gähnen, Zähneknirschen oder Gurtzwang – sind das sichere Anzeichen?
Gerade in sozialen Medien kursieren lange Listen mit vermeintlich typischen Magengeschwür-Symptomen.
Häufig genannt werden beispielsweise:
- häufiges Gähnen
- Flehmen
- Zähneknirschen
- Lecken
- Abwehr beim Gurten
- Berührungsempfindlichkeit am Bauch
- Unwilligkeit beim Reiten
- „grimmiger“ Gesichtsausdruck
Solche Beobachtungen können durchaus ein Anlass sein, genauer hinzuschauen. Sie beweisen aber kein Magengeschwür.
Das ist ein wichtiger Unterschied.
Besonders bei wiederkehrenden oder deutlichen Verhaltensänderungen sollte deshalb nicht ausschließlich der Magen betrachtet werden. Auch Bewegungsapparat, Zähne, Sattel, Haltung, Training und andere gesundheitliche Ursachen können eine Rolle spielen.
Welche Ursachen und Risikofaktoren gibt es?
Bei Magenerkrankungen des Pferdes gibt es selten nur einen einzelnen Auslöser. Je nach betroffenem Magenbereich können außerdem unterschiedliche Mechanismen beteiligt sein.
Als relevante Faktoren werden unter anderem diskutiert:
Lange Fresspausen
Der Pferdemagen produziert kontinuierlich Säure. Lange Phasen ohne Raufutter können insbesondere für den empfindlicheren drüsenlosen Bereich ungünstig sein. Eine möglichst pferdegerechte Raufutterversorgung und die Vermeidung unnötig langer Fresspausen gehören deshalb zu den zentralen Punkten eines magenfreundlichen Managements.
Intensive körperliche Belastung
Bei stärkerer Bewegung verändern sich die Druckverhältnisse im Bauchraum. Dadurch kann saurer Mageninhalt stärker mit dem weniger geschützten oberen Magenbereich in Kontakt kommen. Besonders bei intensiv trainierten Sport- und Rennpferden wird deshalb häufiger über Magenschleimhautveränderungen berichtet.
Fütterung
Große Kraftfuttermengen und eine im Verhältnis geringe Raufutteraufnahme können ungünstig sein. Entscheidend ist allerdings immer die gesamte Ration. Ein einzelnes Futtermittel isoliert zu betrachten, greift meist zu kurz.
Veränderungen und Stress
Transport, Stallwechsel, Veränderungen innerhalb einer Pferdegruppe, intensive Turnierphasen oder eingeschränkter Sozialkontakt können für manche Pferde belastend sein. Dabei reagieren Pferde sehr unterschiedlich. Was für ein Pferd problemlos ist, kann für ein anderes eine erhebliche Belastung darstellen.
Medikamente
Bestimmte Medikamente können ebenfalls Einfluss auf die Magenschleimhaut haben. Das betrifft insbesondere einige entzündungshemmende Schmerzmittel bei entsprechender Anwendung. Medikamente sollten deshalb immer entsprechend der tierärztlichen Anweisung gegeben werden.
Haben nur Sportpferde Magengeschwüre?
Nein.
Sport- und Rennpferde stehen aufgrund ihrer Trainings- und Haltungsbedingungen besonders häufig im Fokus der Forschung. Ein Magengeschwür ist jedoch keineswegs ausschließlich ein Problem von Hochleistungspferden.
Auch Freizeitpferde können betroffen sein.
Deshalb ist die Frage nicht nur: „Wie viel wird mein Pferd gearbeitet?“
Sinnvoller ist der Blick auf das Gesamtbild:
Wie wird gefüttert? Wie lang sind die Fresspausen? Wie lebt das Pferd? Wie viel Sozialkontakt hat es? Wie wird trainiert? Gibt es Schmerzen oder andere Erkrankungen? Gab es Veränderungen im Alltag?
Wie wird ein Magengeschwür beim Pferd festgestellt?
Die entscheidende Untersuchung ist die Gastroskopie, also eine Magenspiegelung. Dabei führt die Tierärztin oder der Tierarzt ein Endoskop über die Speiseröhre in den Magen ein. So können die verschiedenen Bereiche der Magenschleimhaut direkt beurteilt und Veränderungen lokalisiert werden.
Das ist wesentlich aussagekräftiger als der Versuch, aus Verhalten oder äußeren Symptomen auf den Zustand des Magens zu schließen.
Eine Gastroskopie kann außerdem zeigen:
- welcher Bereich des Magens betroffen ist,
- wie die Veränderungen aussehen,
- wie ausgeprägt sie sind,
- ob der Drüsenmagen oder der drüsenlose Bereich betroffen ist.
Diese Informationen können Einfluss auf das weitere Vorgehen haben.
Kann man ein Magengeschwür ohne Gastroskopie erkennen?
Nicht zuverlässig.
Das ist vermutlich eine der wichtigsten Antworten dieses Artikels.
Weder Verhalten noch Futteraufnahme noch Kot, Fell oder bestimmte Bewegungsmuster erlauben eine sichere Diagnose.
Auch ein Pferd, das äußerlich völlig unauffällig wirkt, kann Veränderungen der Magenschleimhaut haben. Umgekehrt kann ein Pferd typische vermeintliche „Magenschmerz-Symptome“ zeigen und eine ganz andere Ursache dafür haben.
Wenn der Verdacht besteht, sollte deshalb gemeinsam mit der Tierarztpraxis entschieden werden, ob eine Gastroskopie sinnvoll ist.
Wie werden Magengeschwüre beim Pferd behandelt?
Die Behandlung richtet sich unter anderem danach, welcher Teil des Magens betroffen ist und wie der Befund aussieht.
Hier gehört die Therapie klar in tierärztliche Hände.
In der Tiermedizin werden bei bestimmten Magenerkrankungen unter anderem säurehemmende Medikamente eingesetzt. Je nach Befund können weitere Medikamente hinzukommen.
Genauso wichtig ist jedoch häufig der Blick auf mögliche begünstigende Faktoren.
Denn wenn beispielsweise sehr lange Fresspausen, ungünstiges Fütterungsmanagement oder bestimmte Belastungssituationen bestehen bleiben, reicht es nicht, ausschließlich auf eine kurzfristige Behandlung zu schauen.
Medikamentöse Therapie und Management sollten deshalb gemeinsam betrachtet werden.
Fütterung bei einem magenempfindlichen Pferd
Auch bei der Fütterung gibt es keine Universalration, die zu jedem Pferd passt. Einige Grundprinzipien sind jedoch sinnvoll.
Raufutter bildet die Grundlage
Pferde sind auf regelmäßige Aufnahme strukturreicher Nahrung spezialisiert. Eine ausreichende und möglichst gleichmäßige Versorgung mit geeignetem Raufutter sollte daher immer im Mittelpunkt stehen.
Lange Fresspausen vermeiden
Wie lang Fresspausen im individuellen Stall tatsächlich sind, wird häufig unterschätzt.
Ein Heunetz kann beispielsweise morgens noch gefüllt wirken – das bedeutet aber nicht automatisch, dass das Pferd die ganze Nacht kontinuierlich gefressen hat.
Es lohnt sich deshalb, die tatsächlichen Fresszeiten einmal genauer zu beobachten.
Kraftfutterration prüfen
Bei großen Kraftfuttermengen sollte überprüft werden, ob die Ration tatsächlich erforderlich ist und wie sie über den Tag verteilt wird. Eine professionelle Rationsberechnung kann gerade bei Sportpferden oder Pferden mit speziellen Bedürfnissen sinnvoll sein.
Training und Fütterung zusammendenken
Auch der Zeitpunkt von Fütterung und Training kann eine Rolle spielen. Das gesamte Management sollte deshalb nicht aus einzelnen Maßnahmen bestehen, sondern zum jeweiligen Pferd und seinem Tagesablauf passen.
Stress lässt sich nicht immer vermeiden – Management aber beeinflussen
„Vermeiden Sie Stress“ klingt einfach, ist im Pferdealltag aber wenig hilfreich. Ein Tierarztbesuch, ein Transport, ein Stallwechsel oder eine notwendige Boxenruhe lassen sich schließlich nicht immer verhindern.
Sinnvoller ist deshalb die Frage: Welche Belastungen können wir reduzieren oder für dieses Pferd besser gestalten?
Dazu können beispielsweise gehören:
- möglichst konstante Tagesabläufe,
- ausreichender Sozialkontakt,
- genügend Ruhephasen,
- passende Bewegungsmöglichkeiten,
- ein gutes Fütterungsmanagement,
- eine angemessene Trainingsbelastung.
Vor allem sensible Pferde profitieren häufig von Verlässlichkeit und Routine.
EquiGAST von VetFIT: Unterstützung über die Fütterung
Neben Haltung, Fütterung und gegebenenfalls tierärztlicher Behandlung werden häufig Ergänzungsfuttermittel für magenempfindliche Pferde eingesetzt.
VetFIT EquiGAST ist ein pelletiertes Ergänzungsfuttermittel zur Unterstützung einer normalen Magen- und Darmfunktion beim Pferd.
Die Rezeptur enthält unter anderem Natriumalginat sowie den Hefestamm Saccharomyces cerevisiae. Natriumalginat besitzt gelbildende Eigenschaften; Saccharomyces cerevisiae ist in EquiGAST laut Deklaration als Verdaulichkeitsförderer eingesetzt.
EquiGAST kann beispielsweise als Fütterungsbaustein infrage kommen:
- bei Pferden mit einem sensiblen Magen-Darm-System,
- während Veränderungen der Fütterung,
- in intensiveren Trainingsphasen,
- bei wechselnden Haltungs- oder Umgebungsbedingungen,
- wenn eine längerfristige Unterstützung der normalen Magen- und Darmfunktion gewünscht ist.
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Wichtig ist die Abgrenzung: EquiGAST ist ein Ergänzungsfuttermittel und kein Arzneimittel zur Behandlung von Magengeschwüren.
Besteht der Verdacht auf eine Magenerkrankung oder wurde bereits ein Magengeschwür festgestellt, sollte die Fütterung zusätzlicher Produkte mit der behandelnden Tierarztpraxis abgestimmt werden.
Ein Ergänzungsfutter ersetzt kein gutes Management
Bei einem empfindlichen Pferdemagen ist es verlockend, nach „dem einen Produkt“ zu suchen.
In der Praxis ist der Blick auf das Gesamtbild wichtiger.
Ein Ergänzungsfuttermittel kann eine Ration sinnvoll ergänzen. Es kann jedoch keine langen Fresspausen, dauerhaft ungünstige Haltungsbedingungen oder eine nicht angepasste Fütterung ausgleichen.
Deshalb sollte immer zuerst gefragt werden: Was können wir im Alltag dieses Pferdes verbessern?
Erst danach stellt sich die Frage, welche zusätzliche Fütterungsunterstützung sinnvoll sein kann.
Wann sollte der Tierarzt hinzugezogen werden?
Tierärztlicher Rat ist insbesondere sinnvoll, wenn Ihr Pferd:
- wiederkehrende Koliksymptome zeigt,
- deutlich schlechter frisst,
- Gewicht verliert,
- sich sein Allgemeinzustand verändert,
- plötzlich deutlich weniger leistungsbereit ist,
- wiederholt ungewöhnliches Verhalten zeigt,
- Schmerzen oder ausgeprägtes Unwohlsein erkennen lässt.
Bei akuter Kolik oder deutlicher Verschlechterung sollte nicht abgewartet werden.
Auch bei weniger dramatischen, aber länger bestehenden Veränderungen lohnt sich eine systematische Abklärung. Nicht jede Veränderung liegt am Magen – und genau deshalb sollte die Ursache gesucht werden.
Häufige Fragen zu Magengeschwüren beim Pferd
Wie merkt man, ob ein Pferd ein Magengeschwür hat?
Magengeschwüre verursachen beim Pferd häufig keine eindeutigen Symptome. Möglich sind unter anderem Appetitveränderungen, schlechter Körperzustand, Leistungsabfall, Verhaltens-veränderungen oder wiederkehrendes Bauchunwohlsein. Diese Anzeichen können jedoch viele andere Ursachen haben. Eine sichere Diagnose ist anhand der Symptome allein nicht möglich.
Ist Gähnen beim Pferd ein Zeichen für Magengeschwüre?
Häufiges Gähnen wird im Zusammenhang mit Magenproblemen immer wieder genannt. Es ist jedoch kein spezifischer Nachweis für ein Magengeschwür. Zeigt ein Pferd auffällige Verhaltens-änderungen, sollte immer das Gesamtbild betrachtet werden.
Kann ein Pferd trotz Magengeschwür normal fressen?
Ja. Fehlende Fressprobleme schließen Veränderungen der Magenschleimhaut nicht aus. Manche Pferde zeigen nur sehr subtile oder gar keine eindeutig erkennbaren Symptome.
Wie stellt der Tierarzt ein Magengeschwür fest?
Die maßgebliche Untersuchung ist die Gastroskopie. Dabei wird der Magen mit einem Endoskop untersucht, sodass die Magenschleimhaut und mögliche Veränderungen direkt beurteilt werden können.
Was ist EGUS beim Pferd?
EGUS steht für Equine Gastric Ulcer Syndrome und ist ein Oberbegriff für Erkrankungen beziehungsweise Läsionen im Bereich des Pferdemagens. Heute werden insbesondere ESGD im drüsenlosen Teil und EGGD im Drüsenmagen unterschieden.
Können Freizeitpferde Magengeschwüre bekommen?
Ja. Auch wenn Magengeschwüre häufig im Zusammenhang mit Sport- und Rennpferden untersucht werden, können ebenso Freizeitpferde betroffen sein. Haltung, Fütterung, Stress, Training und individuelle Empfindlichkeit spielen zusammen.
Was sollte ein Pferd mit empfindlichem Magen fressen?
Die Fütterung sollte individuell auf das Pferd abgestimmt werden. Eine ausreichende Raufutterversorgung und die Vermeidung unnötig langer Fresspausen sind wichtige Grundbausteine. Größere Kraftfuttermengen und die gesamte Rationsgestaltung sollten kritisch überprüft werden.
Hilft EquiGAST bei Magengeschwüren?
EquiGAST ist kein Arzneimittel zur Behandlung von Magengeschwüren. Es ist ein Ergänzungsfuttermittel zur Unterstützung einer normalen Magen- und Darmfunktion. Bei diagnostizierten Magenerkrankungen sollte die zusätzliche Fütterung mit der behandelnden Tierarztpraxis abgestimmt werden.
Fazit: Bei Verdacht auf Magengeschwür genau hinschauen – aber nicht selbst diagnostizieren
Magengeschwüre beim Pferd sind ein wichtiges Thema. Gleichzeitig wird kaum ein anderes Magenproblem anhand von Verhaltensweisen so häufig vorschnell vermutet.
Empfindlichkeit beim Gurten, Gähnen, Leistungsabfall oder eine Veränderung des Verhaltens können Hinweise sein, haben aber keine ausreichende Aussagekraft für eine Diagnose.
Wenn der Verdacht auf ein Magengeschwür besteht, ist deshalb eine fundierte tierärztliche Abklärung der richtige Weg.
Parallel lohnt sich immer ein kritischer Blick auf Fütterung, Fresspausen, Haltung, Training und individuelle Belastungen des Pferdes.
Ergänzungsfuttermittel wie VetFIT EquiGAST können die normale Magen- und Darmfunktion über die Fütterung unterstützen. Sie sind jedoch ein Baustein innerhalb eines guten Managements – und kein Ersatz für Diagnostik oder notwendige tierärztliche Behandlung.
Verfasst von Stefanie Spang
Physiotherapeutin für Mensch & Tier · über 30 Jahre Berufserfahrung · mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Hunde- und Pferdephysiotherapie.
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